Coach ist nicht gleich Coach

Woran erkennen Sie einen guten Coach?

Der Begriff Coach ist nicht geschützt. Daher kann sich im Prinzip jede und jeder Coach nennen, der sein Wissen und seine Erfahrung weitergeben möchte, sei es im Sport, im Beruf oder bei Schwierigkeiten im Leben – auch ohne eine qualifizierte Ausbildung absolviert zu haben. Das macht es umso schwieriger herauszufinden, welcher die oder der geeignete Coach für einen selbst, einen Mitarbeiter oder ein Team ist und am besten zum gewünschten Ziel beitragen kann. 

Folgende Kriterien können Ihnen bei der Vorauswahl helfen:

  • Werdegang und Qualifikationen
  • Coaching-Konzept mit psychologisch fundiertem Wissen
  • Ethik-Kodex
  • Mitglied in einem entsprechenden Berufsverband (z.B. SCA Swiss Coaching Association)
  • Referenzen

In einem persönlichen Vorgespräch können Sie herausfinden, ob „die Chemie zwischen Ihnen stimmt“. Der Coach sollte:

  • ein gutes Einfühlungsvermögen und eine gute Auffassungsgabe haben
  • Ihnen gut zuhören können
  • Ihnen auf Augenhöhe begegnen
  • neutral und diskret sein
  • wertschätzend und respektvoll mit Ihnen umgehen
  • einen klaren Auftrag und ein realistisches Ziel mit Ihnen vereinbaren

„Sie suchen Antworten? Ein Coach stellt Ihnen die passenden Fragen.“

Ein ausgebildeter Coach hat Techniken und Methoden erlernt und erprobt, mit denen er oder sie Ihnen Unterstützung geben kann, damit Sie Ihre eigene und damit passende Lösung finden können. Ein Coach erteilt Ihnen keine Ratschläge und löst das Problem nicht für Sie. Sie oder er hilft Ihnen Blockaden und Stolpersteine zu beseitigen. Durch Fragen und Übungen werden Sie zur Selbstreflektion angeregt, dadurch ist ein Perspektivenwechsel möglich und Sie können so Ihre Denkweise verändern und Ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern. 

In der Schweiz können im Beratungsbereich seit 2014 staatlich anerkannte Prüfungen abgelegt werden als Betriebliche Mentorin/Betrieblicher Mentor mit eidgenössischem Fachausweis. Betriebliche Mentoren und Mentorinnen konzipieren und planen Lern-, Veränderungs- und Entwicklungsprozesse, führen diese durch, moderieren Konflikte und sichern die Qualität der Prozesse.